Köpenicker Straße

Postleitzahlen für Köpenicker Straße 1-325 Ortsteile für Köpenicker Straße 1-325
12683, 12555 Biesdorf, Köpenick

Alles was wichtig ist zu Köpenicker Straße in Berlin, hausnummerngenaue Informationen zu PLZ, Ortsteil, örtlichen Zuständigkeiten, Standortprofil und mehr. Köpenicker Straße hat die Hausnummern 1-325, gehört zu den Ortsteilen Biesdorf und Köpenick und hat die Postleitzahlen 12555 und 12683. Finde auch etwas über die Geschichte oder starte eine beliebige Umkreissuche von hier.

Allgemeines zu Köpenicker Straße
PostleitzahlNr. 1-31712683
Nr. 32512555
OrtsteilNr. 1-317Biesdorf
Nr. 325-325BKöpenick
ÖPNV Zone B Bus X69, 108, 154, 190, 269, 398 — U‑Bahn 5 Elsterwerdaer Platz — S‑Bahn 5 Biesdorf, Wuhlheide
Straßenverlauf von Alt-Biesdorf und Blumberger Damm bis Rudolf-Rühl-Allee, links Nr 1-325B ungerade, rechts Nr 4-310 gerade
Falk‑Stadtplan Planquadrat P 25-M 26
Geschichte von Köpenicker Straße
Ehemaliger BezirkNr. 1-317Marzahn
Nr. 325Köpenick
Name seit vor 1838

Köpenick, seit 2001 Ortsteil des Berliner Bezirks Treptow-Köpenick.

Köpenick, Ortsteil des Berliner Bezirks Treptow-Köpenick. Bereits für das 7./8. Jahrhundert ist eine Burganlage nachweisbar, im 11./12. Jahrhundert entstand hier eine Siedlung, die Mitte des 12. Jahrhunderts als Copnik bezeichnet wurde. Der Namensursprung leitet sich aus dem slawischen "Kopa" ab, was soviel wie Inselort oder Erdhügel bedeutet. Die Burg war in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts das Machtzentrum des slawischen Fürsten Jaxa (Jaczo) von Köpenick, der 1157 Albrecht dem Bären in der Auseinandersetzung um Brandenburg unterlag. Um 1245 wurde ein askanischer Fürst auf der Burg erwähnt. Die seit 1240 nördlich der Burg entstehende Altstadt wurde 1298 als Flecken und 1325 als Stadt erwähnt. Köpenick war 1387-1413 Eigentum Berlins. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadt stark verwüstet. Im letzten Drittel des 17. Jahrhunderts begann der Große Kurfürst mit dem Bau des Schlosses. Während der Regierungszeit Friedrichs II. begann der wirtschaftliche Aufschwung der Stadt. Es wurden Maulbeerplantagen für die Seidenraupenzucht angelegt. Böhmen und Hugenotten siedelten sich hier an. Es entstanden Grünau, Müggelheim, Friedrichshagen und Schönerlinde. Im 19. Jahrhundert vergrößerte sich die Stadt. Mit dem Anschluß an die Niederschlesisch-Märkische Eisenbahn 1843 erfolgte seit Mitte des 19. Jahrhunderts die Industrialisierung, es entstanden Vorstädte (Köllnische, Damm-, Kietzer Vorstadt). 1873 entstand Spindlersfeld. 1874 erfolgte die Eingliederung des bis dahin selbständigen Gutsbezirks Köpenick mit der Kietzer Vorstadt, 1879 die Eingemeindung der Kolonie Schönerlinde und 1897 des Gemeindebezirks Kietz. - Weltweit bekannt wurde Köpenick durch den arbeitslosen Schuster Wilhelm Voigt, der am 16.10.1906, mit einer beim Trödler erworbenen Hauptmannsuniform bekleidet, Bürgermeister und Stadtobersekretär durch Soldaten des I. Garderegiments arretieren ließ und die Stadtkasse beschlagnahmte. - Bis 1920 selbständige Stadt im Kreis Teltow, wurde Köpenick mit weiteren Gemeinden und Gutsbezirken zum 16. Verwaltungsbezirk von Berlin zusammengeschlossen. 1938 kam Oberschöneweide zum Bezirk Köpenick, Bohnsdorf dafür zu Treptow. Bis Ende 2000 bestand der Verwaltunsbezirk Köpenick aus den Ortsteilen Friedrichshagen, Grünau, Köpenick, Müggelheim, Oberschöneweide, Rahnsdorf und Schmöckwitz. Seit der Bezirksfusion 2001 gehört Köpenick zum Bezirk Treptow-Köpenick.

Die Straße - bis 1937 in der Schreibweise Cöpenicker Straße - geht auf einen alten Verbindungsweg zurück, der unmittelbar östlich des alten Dorfkerns von Biesdorf den noch älteren euopäischen Handels- und Heerweg Paris - Königsberg/Moskau mit der Stadt Köpenick verband. Gleichzeitig war die alte Verbindung Zubringer zu den von Biesdorf nach Hohenschönhausen und Marzahn führenden Wegen durch die Feldmark. Die Verbindung zwischen Biesdorf und Köpenick ist schon im ersten preußischen Meßtischblatt von 1838 als einer der wichtigsten Verkehrswege ausgewiesen und behauptet diese Position auch in der amtlichen Karte der Umgebung Berlins bis ins Jahr 1884.

Örtliche Zuständigkeiten für Köpenicker Straße
ArbeitsagenturNr. 1-317Marzahn-Hellersdorf
Nr. 325Treptow-Köpenick
JobcenterNr. 1-317Marzahn-Hellersdorf
Nr. 325-325BTreptow-Köpenick
AmtsgerichtNr. 1-317Lichtenberg
Nr. 325Köpenick
GrundbuchamtNr. 1-317Lichtenberg
Nr. 325Köpenick
FamiliengerichtTempelhof-Kreuzberg
FinanzamtNr. 1-317Marzahn-Hellersdorf
Nr. 325Treptow-Köpenick
PolizeiabschnittNr. 1-317A 62
Nr. 325A 66
VerwaltungsbezirkNr. 1-317Marzahn-Hellersdorf
Nr. 325-325BTreptow-Köpenick