John-F.-Kennedy-Platz in Berlin

John-F.-Kennedy-Platz liegt im Ortsteil Schöneberg und trägt die Postleitzahl 10825. Der Name geht auf Kennedy, John Fitzgerald zurück und besteht seit 25.11.1963. Frühere Namen: Rathausplatz (1907-1911), Rudolph-Wilde-Platz (1911-1963).

Eckdaten

Allgemeines

  • ÖPNV: Zone A Bus M46, M48, M85, 104, 187, 248 — U‑Bahn 4 Rathaus Schöneberg, U‑Bahn 4, 7 Bayerischer Platz — S‑Bahn 1, 41, 42, 46 Schöneberg ♿
  • Straßenverlauf: Platz vor dem Schöneberger Rathaus, an Martin-Luther-Str, Badensche- und Freiherr-vom-Stein-Straße

Geschichte

  • Benannt nach: Kennedy, John Fitzgerald, * 29.5.1917 Brookline (Massachusetts/USA), + 22.11.1963 Dallas, Politiker.
  • Name seit: 25.11.1963
  • Alte Namen: Rathausplatz (1907-1911), Rudolph-Wilde-Platz (1911-1963)
  • Ehemaliger Bezirk: Schöneberg

Kennedy, John Fitzgerald, * 29.5.1917 Brookline (Massachusetts/USA), +

22.11.1963 Dallas, Politiker. Aus wohlhabender Familie irischer Herkunft

stammend, absolvierte er 1940 die Harvard-Universität und nahm ab 1941

am Zweiten Weltkrieg als Marineoffizier teil. Für die Demokratische

Partei war er 1947-1953 Mitglied des Repräsentantenhauses und 1953-1961

des Senats. 1960 gewann Kennedy die Präsidentschaftswahlen knapp gegen

Richard Nixon, im Januar 1961 wurde er der 35. und bis dahin der jüngste gewählte

Präsident der USA. Innenpolitisch bemühte er sich mit der Losung "New

Frontier" (Neue Grenze) um ein Reformprogramm mit Wirtschaftswachstum,

Sozialausbau und Erweiterung der Bürgerrechte sowie um einen neuen

Regierungsstil. Außenpolitisch versuchte er zunächst die militärische

Stärke und Präsenz der USA (Kuba-Krise, militärisches Engagement in

Südvietnam) auszubauen sowie Schritte zum Abbau des kalten Krieges zu

fördern (Teststoppabkommen 1963, Nachrichtenverbindung der Regierungen

Moskau-Washington). Die NATO-Strategie der massiven Vergeltung wurde

durch die flexible Reaktion ersetzt. Die Politik Kennedys stieß

zunehmend auf den Widerstand konservativer Kräfte. Bei seinem

Berlinbesuch am 26. Juni 1963 wurde Kennedy begeistert empfangen.

Bekannt wurde sein Ausspruch vor dem Schöneberger Rathaus: "Ich bin ein

Berliner." Am 22. November 1963 fiel Kennedy in Dallas einem Attentat

Die Umbenennung erfolgte anläßlich der Trauerkundgebung für Kennedy vor dem Rathaus. Wegen der Umbenennung des Rudolph-Wilde-Platzes in John-F.-Kennedy-Platz wurde der bisherige Stadtpark nach Rudolph Wilde benannt.

Örtliche Zuständigkeiten

  • Arbeitsagentur: Tempelhof-Schöneberg
  • Jobcenter: Tempelhof-Schöneberg
  • Amtsgericht: Schöneberg
  • Grundbuchamt: Schöneberg
  • Familiengericht: Schöneberg
  • Finanzamt: Schöneberg
  • Polizeiabschnitt: A 42
  • Verwaltungsbezirk: Tempelhof-Schöneberg