Kynaststraße in Berlin

Kynaststraße verläuft durch die Ortsteile Friedrichshain und Lichtenberg und trägt die Postleitzahl 10317. Der Name geht auf Kynast, Bergkegel mit gleichnamiger Burgruine im Vorland des Riesengebirges in der Woiwodschaft Jelenia Góra, Polen zurück und besteht seit um 1908. Frühere Namen: Parallelweg (um 1890-um 1908).

Eckdaten

Allgemeines

  • ÖPNV: Zone A Tram 21 — Bus 104, 194, 240, 347 — S‑Bahn 3, 41, 42, 5, 7, 75, 8, 9 Ostkreuz
  • Straßenverlauf: von Straße Alt-Stralau bis Marktstraße

Geschichte

  • Benannt nach: Kynast, Bergkegel mit gleichnamiger Burgruine im Vorland des Riesengebirges in der Woiwodschaft Jelenia Góra, Polen.
  • Name seit: um 1908
  • Alte Namen: Parallelweg (um 1890-um 1908)
  • Ehemaliger Bezirk: Friedrichshain, Lichtenberg

Kynast (poln. Chojnik), Bergkegel mit gleichnamiger Burgruine im Vorland des Riesengebirges in der Woiwodschaft Jelenia Góra, Polen. Er hat eine Höhe von 657 m ü. M. Auf ihm befindet sich eine sagenumwobene Burgruine. Erbauer war vermutlich Herzog Bolko II. von Schweidnitz. 1675 brannte die Burg nach einem Blitzschlag ab.

Im Nachweiser für die Berliner Straßen von November 1910 war die Kynaststraße bereits ausgewiesen. Ihr Verlauf änderte sich wiederholt. Zunächst führte sie von Marktstraße parallel zur heutigen S-Bahnlinie, zeitweise war sie dann im Norden in bogenförmigem Verlauf bis zur Kantstraße (heute Kaskelstraße) angegeben, im Süden führte sie ab etwa 1913 bis Alt-Stralau.

Örtliche Zuständigkeiten

  • Arbeitsagentur: Nr. 1-17 – Berlin Mitte; Nr. 18-25 – Lichtenberg
  • Jobcenter: Nr. 1-17 – Friedrichshain-Kreuzberg; Nr. 18-25 – Lichtenberg
  • Amtsgericht: Nr. 1-17 – Kreuzberg; Nr. 18-25 – Lichtenberg
  • Grundbuchamt: Nr. 1-17 – Kreuzberg; Nr. 18-25 – Lichtenberg
  • Familiengericht: Kreuzberg
  • Finanzamt: Nr. 1-17 – Friedrichshain-Kreuzberg; Nr. 18-25 – Lichtenberg
  • Polizeiabschnitt: Nr. 1-17 – A 51; Nr. 18-25 – A 34
  • Verwaltungsbezirk: Nr. 1-17 – Friedrichshain-Kreuzberg; Nr. 18-25 – Lichtenberg