Spandauer Damm in Berlin
Spandauer Damm verläuft durch die Ortsteile Charlottenburg und Westend und Spandau und trägt die Postleitzahlen 14050, 14052, 14059. Der Name geht auf Spandau, Berliner Bezirk zurück und besteht seit 30.3.1950. Frühere Namen: Straße von Spandau (nach 1777-nach 1893), Am Spandauer Berg (vor 1859-vor 1884), Spandauer Berg (vor 1884-1950), Spandauer Straße (vor 1884-1950), Spandauer Chaussee (um 1900-1950), Weg nach Spandau (vor 1767-nach 1777).
Eckdaten
- Ortsteil(e): Charlottenburg, Westend, Spandau
- Postleitzahl(en): 14050, 14052, 14059
- Hausnummern: 1-280
PLZ nach Hausnummer
- 1–90: 14059 – Charlottenburg
- 95–113: 14059 – Westend
- 115–218: 14050 – Westend
- 217–271: 14052 – Westend
- 274–280 (gerade): 14052 – Spandau
Allgemeines
- ÖPNV: Zone A Zone B Bus M45, 104, 109, 130, 139, 309 — Zone B U‑Bahn 2 Neu-Westend, Ruhleben ♿ — Zone A S‑Bahn 41, 42, 46 Westend ♿
- Straßenverlauf: von Otto-Suhr-Allee, Kaiser-Friedrich-Straße und Luisenplatz bis Charlottenburger Chaussee und Rominter Allee links ungerade, rechts gerade
Geschichte
- Benannt nach: Spandau, Berliner Bezirk.
- Name seit: 30.3.1950
- Alte Namen: Straße von Spandau (nach 1777-nach 1893), Am Spandauer Berg (vor 1859-vor 1884), Spandauer Berg (vor 1884-1950), Spandauer Straße (vor 1884-1950), Spandauer Chaussee (um 1900-1950), Weg nach Spandau (vor 1767-nach 1777)
- Ehemaliger Bezirk: Charlottenburg, Spandau
Bis zur Eingemeindung im Jahre 1920 war Spandau eine selbständige Stadt, die ihren Ursprung an dem günstigen Havelübergang der großen Fernstraße hatte, die von Westen über Magdeburg und Berlin nach Pommern und Ostpreußen führte. Ein so bedeutender Verkehrsknotenpunkt bedurfte des ständigen Schutzes. Erste Befestigungsanlagen lassen sich bereits für die Wende vom 8. zum 9. Jahrhundert vermuten. 1197 wird Spandau erstmals als Sitz eines Vogtes erwähnt. 1232 erhielt die neben der Burg befindliche Siedlung Brandenburger Stadtrecht und ist schon im 13. Jahrhundert eine der Residenzen der Askanier. Mit dem Bau der Zitadelle (1560–1594) und dem gleichzeitigen Ausbau der Stadtbefestigungen wurde Spandau zu einer modernen Festung mit Bastionen. Im 18. Jahrhundert dehnt sich Spandau zunehmend über seine Festungswerke hinaus aus. Begünstigt durch die Havelanbindung des Spandauer Schiffahrtskanals (1848–1859), den Bau der Eisenbahnen nach Hamburg (1846) und Hannover (1871) und die Nähe Berlins entwickelt sich im 18. und 19. Jahrhundert eine große Industrieansiedlung. Spandau, 1887 kreisfreie Stadt geworden, wuchs zu einer großen und vermögenden Stadt heran, die zwar durch das Berlin-Gesetz von 1920 ihre Selbständigkeit verlor, jedoch bis heute ihren eigenständigen Charakter behalten hat. Neben Spandau bilden die Ortsteile Staaken, Haselhorst, Siemensstadt, Gatow und Kladow den Berliner Verwaltungsbezirk Spandau. Auch nach der Bezirksverwaltungsreform von 2001 blieb Spandau ein eigenständiger Bezirk.
Örtliche Zuständigkeiten
- Arbeitsagentur: Nr. 1-271 – Berlin Nord; Nr. 274-280 – Spandau
- Jobcenter: Nr. 1-271 – Charlottenburg-Wilmersdorf; Nr. 274-280 – Spandau
- Amtsgericht: Nr. 1-271 – Charlottenburg; Nr. 274-280 – Spandau
- Grundbuchamt: Nr. 1-271 – Charlottenburg; Nr. 274-280 – Spandau
- Familiengericht: Nr. 1-271 – Kreuzberg; Nr. 274-280 – Kreuzberg
- Finanzamt: Nr. 1-271 – Charlottenburg; Nr. 274-280 – Spandau
- Polizeiabschnitt: Nr. 1-90 – A 24; Nr. 95-271 – A 22; Nr. 274-280 – A 21
- Verwaltungsbezirk: Nr. 1-271 – Charlottenburg-Wilmersdorf; Nr. 274-280 – Spandau
