Spenerstraße in Berlin
Spenerstraße liegt im Ortsteil Moabit und trägt die Postleitzahl 10557. Der Name geht auf Spener, Philipp Jakob zurück und besteht seit 19.11.1887.
Eckdaten
Allgemeines
- ÖPNV: Zone A Bus 187, 245 — S‑Bahn 5, 7, 75 Bellevue ♿
- Straßenverlauf: von Alt-Moabit bis Lüneburger Straße Nr 1-19, zurück 20-38
Geschichte
- Benannt nach: Spener, Philipp Jakob, * 13.1.1635 Rappoltsweiler/Elsaß, + 5.2.1705 Berlin, Theologe.
- Name seit: 19.11.1887
- Ehemaliger Bezirk: Tiergarten
Spener, der als Hauptvertreter des lutherischen Pietismus gilt, war ab 1686 Oberhofprediger in Dresden. Seine Anschauungen stießen in Sachsen zunehmend auf Widerstand. Am 21.6.1691 berief ihn Kurfürst Friedrich III. (König Friedrich I., 1657–1713) als Konsistorialrat und Propst an die Nikolaikirche. Er hatte Anteil an der Gründung der Universität Halle (1695) und an der Einrichtung der Franckeschen Stiftungen (1695). Die Einführung der Konfirmation in Berlin und Brandenburg geht auf Spener zurück. Er wohnte und starb im Haus Propststraße 6. Beigesetzt wurde er in der Nikolaikirche.
Vorher Straße Nr. 15 a, Abt. VII des Bebauungsplanes.
Örtliche Zuständigkeiten
- Arbeitsagentur: Beuthstraße
- Jobcenter: Mitte – Seydelstraße
- Amtsgericht: Mitte
- Grundbuchamt: Mitte
- Familiengericht: Pankow
- Finanzamt: Mitte/Tiergarten
- Polizeiabschnitt: A 28
- Verwaltungsbezirk: Mitte
