Zionskirchstraße in Berlin

Zionskirchstraße verläuft durch die Ortsteile Mitte und Prenzlauer Berg und trägt die Postleitzahl 10119. Der Name geht auf Nach der 1873 geweihten Zionskirche benannt zurück und besteht seit 13.12.1866.

Eckdaten

Allgemeines

  • ÖPNV: Zone A Tram M1, M8, 12 — Bus 142, 247 — U‑Bahn 2 Senefelderplatz, U‑Bahn 8 Rosenthaler Platz
  • Straßenverlauf: von Anklamer Straße bis Christinenstraße, rechts gerade, links ungerade

Geschichte

  • Benannt nach: Nach der 1873 geweihten Zionskirche benannt.
  • Name seit: 13.12.1866
  • Ehemaliger Bezirk: Mitte, Prenzlauer Berg

Am 2.3.1873 wurde die Zionskirche geweiht. Sie war als Votivkirche (Dankeskirche) zwischen 1866 und 1873 nach Entwürfen von Ferdinand Gustav Möller und August Friedrich Orth erbaut worden. Anlaß für den Bau war der Dank, daß die Attentatsversuche vom 14.7.1860 auf den damaligen Regenten und späteren König Wilhelm I. in Baden-Baden gescheitert waren. Benannt wurde die Kirche nach der Zionsgemeinde (Sion), die 1864 hier gegründet worden war. Zion war ursprünglich die Stadt auf dem heiligen Tempelberg, südöstlich von Jerusalem. Sie gilt als Ort der christlichen Verkündigung, als Stadt Gottes und seines auserwählten Volkes überhaupt.

Im Bebauungsplan von 1862 ist sie als Straße Nr. 61, Abt. XI, eingetragen. Ihren Namen hat sie nach der damals im Bau befindlichen Zionskirche erhalten.

Örtliche Zuständigkeiten

  • Arbeitsagentur: Nr. 1-57 – Beuthstraße; Nr. 59-79 – Pankow
  • Jobcenter: Nr. 1-57 – Mitte – Seydelstraße; Nr. 59-79 – Pankow
  • Amtsgericht: Mitte
  • Grundbuchamt: Nr. 1-79 – Mitte; Nr. 59-79 – Mitte
  • Familiengericht: Nr. 1-57 – Pankow; Nr. 59-79 – Pankow
  • Finanzamt: Nr. 1-57 – Mitte/Tiergarten; Nr. 59-79 – Prenzlauer Berg
  • Polizeiabschnitt: Nr. 1-57 – A 56; Nr. 59-79 – A 15
  • Verwaltungsbezirk: Nr. 1-57 – Mitte; Nr. 59-79 – Pankow