Axel-Springer-Straße

Hausnummern PLZ Ortsteile
38-65 10969, 10117 Kreuzberg, Mitte
Axel-Springer-Straße → Details
PostleitzahlNr. 38-52, 6510969
Nr. 54-5510117
OrtsteilNr. 38-52, 65Kreuzberg
Nr. 54A-55Mitte
ÖPNV Zone A Bus M29, M48, 248, 265, 347 — U‑Bahn 2 Spittelmarkt, U‑Bahn 6 Kochstr
Straßenverlauf von Rudi-Dutschke-Straße, Lindenstraße und Oranienstraße bis Beuthstraße Nr 38-54B, zurück 55-65
Falk‑Stadtplan Planquadrat M 17
Axel-Springer-Straße → Örtliche Zuständigkeiten
ArbeitsagenturNr. 38-52, 65Berlin Mitte
Nr. 54-55Müllerstraße
AmtsgerichtNr. 38-52, 65Tempelhof-Kreuzberg
Nr. 54-55Mitte
FamiliengerichtNr. 38-52, 65Tempelhof-Kreuzberg
Nr. 54-55Pankow/Weißensee
FinanzamtNr. 38-52, 65Friedrichshain-Kreuzberg
Nr. 54-55Mitte/Tiergarten
PolizeiabschnittNr. 38-52, 65A 53
Nr. 54-55A 32
VerwaltungsbezirkNr. 38-52, 65Friedrichshain-Kreuzberg
Nr. 54A-55Mitte
Axel-Springer-Straße → Standortprofil
Berliner Mietspiegel 2009
WohnlageNr. 39-52einfach
Nr. 54mittel
Nr. 54-55mittel
Nr. 65mittel
LärmbelästigungNr. 39-52Ja
Nr. 54Ja
Nr. 54-55Nein
Nr. 65Ja
Axel-Springer-Straße → Geschichte
Ehemaliger BezirkNr. 38-52, 65Kreuzberg
Nr. 54-55Mitte
Name seit 10.4.1996
Erläuterung

Springer, Axel Cäsar, * 2.5.1912 Altona, heute zu Hamburg, + 22.9.1985 Berlin, Verleger.

Er war der Sohn des Verlegers Hinrich Springer in Altona. Nach Schule und Ausbildung im väterlichen Betrieb arbeitete er als Reporter für die „Bergedorfer Zeitung“ und für das „Wolffsche Telegraphenbureau“ in Hamburg, 1934 als Redakteur bei den vom väterlichen Unternehmen verlegten „Altonaer Nachrichten“. Ein Jahr nach Ende des Zweiten Weltkrieges gründete Springer die „Axel Springer GmbH“ und gab die Rundfunkprogrammzeitschrift „Hör zu!“ heraus. Sie wurde mit rund 13 Millionen Lesern (1985) zur auflagenstärksten Zeitschrift in Europa. 1948 folgte Springers erste Tageszeitung, das „Hamburger Abendblatt“. 1952 startete die „Bild-Zeitung“, 1953 übernahm er „Die Welt“ und gab weitere Zeitungen heraus. Seit den sechziger Jahren Beteiligung an Funk und Fernsehen. Aussöhnung mit Israel und deutsche Wiedervereinigung waren seine politischen Grundüberzeugungen. 1957 erwarb Springer ein Grundstück an der Kochstraße, im alten Berliner Zeitungsviertel, wo 1959 der Grundstein für das neue Verlags- und Druckhaus gelegt wurde, das 1966 fertiggestellt war. Trotz des Baus der Mauer, die Gebäude lagen direkt an ihr, blieb Springer mit seinem Hauptsitz demonstrativ in Berlin. Heute ist der Konzern einer der einflußreichsten deutschen Medienriesen.

Sie entstand aus dem Teil der Lindenstraße zwischen Kochstraße und Spittelmarkt.


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