Eberhard-Roters-Platz

Hausnummern PLZ Ortsteil
1-4 10965 Kreuzberg
Eberhard-Roters-Platz → Details
Postleitzahl10965
OrtsteilKreuzberg
ÖPNV Zone A Bus 104, 140, 248
Straßenverlauf von Tivoliplatz bis An der Barthschen Promenade
Falk‑Stadtplan Planquadrat P 16
Eberhard-Roters-Platz → Örtliche Zuständigkeiten
ArbeitsagenturBerlin Mitte
AmtsgerichtTempelhof-Kreuzberg
FamiliengerichtTempelhof-Kreuzberg
FinanzamtFriedrichshain-Kreuzberg
PolizeiabschnittA 52
VerwaltungsbezirkFriedrichshain-Kreuzberg
Eberhard-Roters-Platz → Standortprofil
Berliner Mietspiegel 2009
Wohnlagemittel
LärmbelästigungNein
Eberhard-Roters-Platz → Geschichte
Ehemaliger BezirkKreuzberg
Name seit 1.4.2001
Erläuterung

Roters, Eberhard, * 15.2.1929 Dresden, + 31.8.1994 Berlin, Kunsthistoriker, Galerist.

Roters studierte an der Universität Halle und ging 1951 nach Westberlin. Er promovierte über den „Holzschnitt der Brücke“. Von 1965 bis 1969 war er Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Bildende Künste Berlins. Ab1969 lebte er in Nürnberg, wo er bis 1971 Ausstellungen der dortigen Kunsthalle initiierte und leitete. Von 1972 bis 1976 war Roters Präsidialsekretär der Akademie der Künste West-Berlin. Im November 1976 gründete er im ehemaligen Landwehrkasino am Bahnhof Zoo die "Berlinische Galerie" und war bis 1987 deren Direktor. Das Museum für die Kunstpräsentation des 20. Jahrhunderts war ab 1986 im Martin-Gropius-Bau heimisch. Roters Konzept folgend, wurden Bilder aus der Fülle der europäischen Kunstgattungen, Impressionisten, Expressionisten, Werke der Avantgarde ausgestellt und gesammelt. Von 1983 bis 1986 bekleidete Roters zugleich das Amt des Direktors der Abteilung Bildende Kunst der Akademie der Künste West-Berlin. Der Senat von Berlin gewährte ihm 1987 ein Ehrenstipendiun, und Roters konnte in der Villa Massimo in Rom sein Buch über die Kunst des 19. Jahrhunderts konzipieren. Er schrieb ferner "Maler am Bauhaus" (1965), "Europäische Expressionisten" (1970), "E.T.A. Hoffmann" (1984), "Berlin 1910-1933. Die visuellen Künste" (1983). 1983 erhielt er das Bundesverdienstkreuz I. Klasse und 1988 den Kritikerpreis des Verbandes der Kunstkritiker.

Der Privatplatz liegt auf dem Gelände des sogenannten Viktoriaquartiers.


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