Glinkastraße

Hausnummern PLZ Ortsteil
1-51 10117 Mitte
Glinkastraße → Details
Postleitzahl10117
OrtsteilMitte
ÖPNV Zone A Bus TXL, M48, 100, 147, 200 — U‑Bahn 2 Mohrenstr, U‑Bahn 2, 6 Stadtmitte , U‑Bahn 55 Brandenburger Tor , U‑Bahn 6 Französische Straße — S‑Bahn 1, 2, 25 Brandenburger Tor
Straßenverlauf von Mauerstraße und Mohrenstraße bis Unter den Linden und Neustädtische Kirchstr, rechts gerade, links ungerade
Falk‑Stadtplan Planquadrat L 16 I, BC 11
Glinkastraße → Örtliche Zuständigkeiten
ArbeitsagenturMüllerstraße
AmtsgerichtMitte
FamiliengerichtPankow/Weißensee
FinanzamtMitte/Tiergarten
PolizeiabschnittA 32
VerwaltungsbezirkMitte
Glinkastraße → Standortprofil
Berliner Mietspiegel 2009
WohnlageNr. 1gut
Nr. 2-32 geradegut
Nr. 5-7 ungerademittel
Nr. 11-35 ungeradegut
Nr. 34-44 geradegut
Nr. 37-51 ungeradegut
LärmbelästigungNr. 1Nein
Nr. 2-32 geradeNein
Nr. 5-7 ungeradeNein
Nr. 11-35 ungeradeNein
Nr. 34-44 geradeJa
Nr. 37-51 ungeradeJa
Glinkastraße → Geschichte
Ehemaliger BezirkMitte
Alte Namen Kanonierstraße (um 1700-1951)
Name seit 31.5.1951
Erläuterung

Glinka, Michail (Michael) Iwanowitsch, * 20.5.(1.6.)1804 Nowospasskoje (Rußland), + 15.2.1857 Berlin, russischer Komponist.

Nach einer kurzen Beamtentätigkeit im russischen Verkehrsministerium in St. Petersburg erweiterte Glinka seine musikalische Bildung in Deutschland, Italien, Frankreich und Spanien. 1833/34 hielt er sich in Berlin auf und studierte bei S. Dehn Harmonielehre und Komposition. Seine Opern "Iwan Sussanin" (Ein Leben für den Zaren, 1836) und "Ruslan und Ludmila" (1842) begründen den Beginn der nationalrussischen Oper, die sich durch die Ursprünglichkeit der Melodie auszeichnet. Glinka komponierte Lieder, Klavierstücke und Chorwerke sowie die Sinfonie "Taras Bulba" (1834). Er war der Schöpfer der russischen Nationalhymne. Glinka starb in Berlin und wurde zunächst auf dem ehemaligen Dreifaltigkeitsfriedhof vor dem Potsdamer Tor beigesetzt. Im selben Jahr erfolgte die Überführung seiner sterblichen Überreste nach St. Petersburg. Eine von Freunden Glinkas gestiftete Säule mit Büste befindet sich auf dem Friedhof der Russisch-Orthodoxen Gemeinde in Tegel (Berlin-Reinickendorf).

Der Straßenteil zwischen Behrenstraße und Unter den Linden entstand erst 1968 und erhielt 1969 den Namen Glinkastraße.


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