Köpenicker Straße

Postleitzahlen für Köpenicker Straße 1-195 Ortsteile für Köpenicker Straße 1-195
10997, 10179 Kreuzberg, Mitte

Alles was wichtig ist zu Köpenicker Straße in Berlin, hausnummerngenaue Informationen zu PLZ, Ortsteil, örtlichen Zuständigkeiten, Standortprofil und mehr. Köpenicker Straße hat die Hausnummern 1-195, gehört zu den Ortsteilen Kreuzberg und Mitte und hat die Postleitzahlen 10179 und 10997. Finde auch etwas über die Geschichte oder starte eine beliebige Umkreissuche von hier.


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Allgemeines zu Köpenicker Straße
PostleitzahlNr. 1-29, 143-19510997
Nr. 30-14110179
OrtsteilNr. 1-29, 143-195AKreuzberg
Nr. 30-141Mitte
ÖPNV Zone A Bus 140, 142, 147, 248, 265 — U‑Bahn 1, 3 Schlesisches Tor, U‑Bahn 8 Heinrich-Heine-Straße — S‑Bahn 5, 7, 75 Regionalbahn, Regionalexpress Ostbahnhof , S‑Bahn 5, 7, 75, 9 Jannowitzbrücke
Straßenverlauf von Skalitzer Straße, Schlesische Straße und Oberbaumstraße am Schlesischen Tor bis Inselstraße, Neue Jakobstraße und Wassergasse am Schulze-Delitzsch-Platz
Falk‑Stadtplan Planquadrat L 18-M 19
Geschichte von Köpenicker Straße
Ehemaliger BezirkNr. 1-29, 143-195Kreuzberg
Nr. 30-141Mitte
Alte Namen Der lange Damm (1589-nach 1589), Weidendamm (1589-nach 1589), Die neue Trift (1589-nach 1589), Der neue Damm (1589-nach 1589)
Name seit nach 1589

Köpenick, seit 2001 Ortsteil des Berliner Bezirks Treptow-Köpenick.

Köpenick, Ortsteil des Berliner Bezirks Treptow-Köpenick. Bereits für das 7./8. Jahrhundert ist eine Burganlage nachweisbar, im 11./12. Jahrhundert entstand hier eine Siedlung, die Mitte des 12. Jahrhunderts als Copnik bezeichnet wurde. Der Namensursprung leitet sich aus dem slawischen "Kopa" ab, was soviel wie Inselort oder Erdhügel bedeutet. Die Burg war in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts das Machtzentrum des slawischen Fürsten Jaxa (Jaczo) von Köpenick, der 1157 Albrecht dem Bären in der Auseinandersetzung um Brandenburg unterlag. Um 1245 wurde ein askanischer Fürst auf der Burg erwähnt. Die seit 1240 nördlich der Burg entstehende Altstadt wurde 1298 als Flecken und 1325 als Stadt erwähnt. Köpenick war 1387-1413 Eigentum Berlins. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadt stark verwüstet. Im letzten Drittel des 17. Jahrhunderts begann der Große Kurfürst mit dem Bau des Schlosses. Während der Regierungszeit Friedrichs II. begann der wirtschaftliche Aufschwung der Stadt. Es wurden Maulbeerplantagen für die Seidenraupenzucht angelegt. Böhmen und Hugenotten siedelten sich hier an. Es entstanden Grünau, Müggelheim, Friedrichshagen und Schönerlinde. Im 19. Jahrhundert vergrößerte sich die Stadt. Mit dem Anschluß an die Niederschlesisch-Märkische Eisenbahn 1843 erfolgte seit Mitte des 19. Jahrhunderts die Industrialisierung, es entstanden Vorstädte (Köllnische, Damm-, Kietzer Vorstadt). 1873 entstand Spindlersfeld. 1874 erfolgte die Eingliederung des bis dahin selbständigen Gutsbezirks Köpenick mit der Kietzer Vorstadt, 1879 die Eingemeindung der Kolonie Schönerlinde und 1897 des Gemeindebezirks Kietz. - Weltweit bekannt wurde Köpenick durch den arbeitslosen Schuster Wilhelm Voigt, der am 16.10.1906, mit einer beim Trödler erworbenen Hauptmannsuniform bekleidet, Bürgermeister und Stadtobersekretär durch Soldaten des I. Garderegiments arretieren ließ und die Stadtkasse beschlagnahmte. - Bis 1920 selbständige Stadt im Kreis Teltow, wurde Köpenick mit weiteren Gemeinden und Gutsbezirken zum 16. Verwaltungsbezirk von Berlin zusammengeschlossen. 1938 kam Oberschöneweide zum Bezirk Köpenick, Bohnsdorf dafür zu Treptow. Bis Ende 2000 bestand der Verwaltunsbezirk Köpenick aus den Ortsteilen Friedrichshagen, Grünau, Köpenick, Müggelheim, Oberschöneweide, Rahnsdorf und Schmöckwitz. Seit der Bezirksfusion 2001 gehört Köpenick zum Bezirk Treptow-Köpenick.

Die Straße bestand schon im 16. Jahrhundert als Weg nach Köpenick. Die Heerstraße nach Köpenick führte ursprünglich über Rixdorf. 1589 wurde auf Befehl des Kurfürsten der alte Heerweg als Straße angelegt, verbreitert und mit Bäumen bepflanzt. Teile der Straße trugen seit ihrer Entstehung verschiedene Namen, bevor sie insgesamt Köpenicker Straße benannt wurde. Die Schreibweise war auch Cöpnicksche Straße (1723) bzw. Köpnicker Straße (1789), später auch Cöpenicker Straße.

Örtliche Zuständigkeiten für Köpenicker Straße
ArbeitsagenturNr. 1-29, 143-195Berlin Mitte
Nr. 30-141Beuthstraße
JobcenterNr. 1-29, 143-195AFriedrichshain-Kreuzberg
Nr. 30-141Mitte - Seydelstraße
AmtsgerichtNr. 1-29, 143-195Kreuzberg
Nr. 30-141Mitte
GrundbuchamtNr. 1-29, 143-195Kreuzberg
Nr. 30-141Mitte
FamiliengerichtNr. 1-29, 143-195Kreuzberg
Nr. 30-141Pankow
FinanzamtNr. 1-29, 143-195Friedrichshain-Kreuzberg
Nr. 30-141Mitte/Tiergarten
PolizeiabschnittNr. 1-29, 143-195A 53
Nr. 30-141A 57
VerwaltungsbezirkNr. 1-29, 143-195AFriedrichshain-Kreuzberg
Nr. 30-141Mitte