Prinzenallee

Hausnummern PLZ Ortsteil
1-90 13357, 13359 Gesundbrunnen
Prinzenallee → Details
PostleitzahlNr. 1-21, 72-9013357
Nr. 22-7013359
OrtsteilGesundbrunnen
ÖPNV Zone B Tram M13, 50 — Zone B Bus M27, 255 — Zone B U‑Bahn 8 Pankstraße — S‑Bahn 1, 25, 85 Wollankstr , Zone A S‑Bahn 1, 2, 25, 41, 42 Gesundbrunnen
Straßenverlauf von Badstraße und Pankstraße bis Wollankstraße Nr 1-46A, zurück 48-90
Falk‑Stadtplan Planquadrat FG 16
Prinzenallee → Örtliche Zuständigkeiten
ArbeitsagenturMüllerstraße
AmtsgerichtWedding
FamiliengerichtPankow/Weißensee
FinanzamtWedding
PolizeiabschnittA 36
VerwaltungsbezirkMitte
Prinzenallee → Standortprofil
Berliner Mietspiegel 2009
WohnlageNr. 1-2einfach
Nr. 3einfach
Nr. 4-42einfach
Nr. 43einfach
Nr. 44einfach
Nr. 45einfach
Nr. 46einfach
Nr. 46-47einfach
Nr. 48-90einfach
LärmbelästigungNr. 1-2Ja
Nr. 3Nein
Nr. 4-42Ja
Nr. 43Nein
Nr. 43Ja
Nr. 44Nein
Nr. 45Ja
Nr. 45Nein
Nr. 46-47Nein
Nr. 46Ja
Nr. 48-90Ja
Prinzenallee → Geschichte
Ehemaliger BezirkWedding
Alte Namen Pankower Weg (um 1703-vor 1857)
Name seit vor 1857
Erläuterung

Prinz, aus dem Lateinischen princeps, d. h. "im Rang der Erste", Titel der nichtregierenden Mitglieder souveräner Fürstenhäuser.

Prinz, aus dem Lateinischen princeps, d. h. „im Rang der Erste“, Titel der nichtregierenden Mitglieder souveräner Fürstenhäuser. In Deutschland führten nach 1806 diesen Titel auch die Mitglieder standesherrlicher Familien, die vor 1806 den Fürstentitel besaßen. Der Thronfolger führte in der Regel den Titel Kronprinz bzw. Erbprinz (in Kurfürstentümern auch Kurprinz). Prinzgemahl war hingegen der Gemahl einer Herrscherin, Prinzregent war ein zur Regentschaft berufener Verwandter des (dann meist kinderlosen und regierungsunfähigen) Monarchen.

Prinzen nahmen einstmals diesen Weg vom Kaninchen- und Hühnergarten im Wedding zum Schloß Niederschönhausen. Der Kaninchengarten lag südlich der heutigen Prinzenallee; über das Terrain verlaufen heute Bellermann-, Stettiner und Grüntaler Straße. Friedrich I. ließ etwa 1712 das Wildgehege für den Kronprinzen, den späteren Friedrich Wilhelm I., als "Jagdplaisier" anlegen und dort Fasane, Rebhühner, Hasen und Kaninchen aussetzen. Das Gehege bestand jedoch nur wenige Jahre. 1753 bewarb sich der Berliner Bürger Johann Paul Fischer um das Land, da er auf ihm eine Maulbeerplantage anlegen wollte.

Auf einer Karte von 1857 ist die Straße bereits namentlich als Prinzenallee eingezeichnet.


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