Dönhoffstraße

Postleitzahlen für Dönhoffstraße 1-41 Ortsteile für Dönhoffstraße 1-41
10318 Karlshorst

Alles was wichtig ist zu Dönhoffstraße in Berlin, hausnummerngenaue Informationen zu PLZ, Ortsteil, örtlichen Zuständigkeiten, Standortprofil und mehr. Dönhoffstraße hat die Hausnummern 1-41, gehört zum Ortsteil Karlshorst und hat die Postleitzahl 10318. Finde auch etwas über die Geschichte oder starte eine beliebige Umkreissuche von hier.

Allgemeines zu Dönhoffstraße
Postleitzahl10318
OrtsteilKarlshorst
ÖPNV Zone B Tram M17, 27, 37 — Bus 296, 396 — S‑Bahn 3, Regionalexpress Karlshorst
Straßenverlauf von Treskowallee bis Sangeallee und Wallensteinstraße
Falk‑Stadtplan Planquadrat O 23-24
Geschichte von Dönhoffstraße
Ehemaliger BezirkLichtenberg
Name seit 1898

Dönhoff-Friedrichstein, August Karl Reichsgraf von, * 26.1.1845 Frankfurt am Main, + 9.9.1920 Friedrichstein (Ostpreußen), Politiker.

Der Sohn des Königlichen preußischen Kammerherrn Heinrich Hermann Graf von Dönhoff aus der Linie Friedrichstein besuchte das Kneiphöffsche Gymnasium in Königsberg und studierte danach an der Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn Jura. Von 1868 bis 1870 war er Kammergerichtsreferendar, später Oberlandesgerichtspräsident. Er kämpfte im Rang eines Majors im sogenannten Deutschen Krieg zwischen den Hauptkontrahenten Preußen und Österreich und 1866 im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71. Anschließend vertrat er als Gesandtschaftssekretär im Rang eines Legationsrates das gerade gegründete Kaiserreich in Paris, St. Petersburg, Wien, London und Washington. Danach schied er aus dem Staatsdienst aus. Er folgte seinem Vater als erbliches Mitglied ins Preußische Abgeordnetenhaus. Dönhoff wurde am 27.10.1881 als Mitglied der konservativen Fortschrittlichen Volkslandspartei (FoVP) in den Deutschen Reichstag gewählt. 1894 trat er aus dieser Partei aus. Die VoVP ging im September 1917 in der deutschen Vaterlandspartei auf, deren Gründungsmitglied er war. Graf von Dönhoff gehörte dem Parlament bis Juni 1903 an. 1894 trat er aus der deutsch-konservativen Fraktion des Parlaments aus. 1906 wurde er Landhofmeister (Marschall) im Königreich Preußen. Auf dem 1913 von Kaiser Wilhelm II. gestifteten Gedenkstein für die Gründer der Villen- und Landhaussiedlung Karlshorst wurden Graf von Dönhoff-Friedrichstein, Otto von Hentig und Max Krause genannt. Dönhoff war 1891 Mitbegründer und danach Vorstandsmitglied der „Bauvereinigung Eigenhaus“ in Karlshorst.

Örtliche Zuständigkeiten für Dönhoffstraße
ArbeitsagenturLichtenberg
JobcenterLichtenberg
AmtsgerichtLichtenberg
GrundbuchamtLichtenberg
FamiliengerichtTempelhof-Kreuzberg
FinanzamtLichtenberg
PolizeiabschnittA 64
VerwaltungsbezirkLichtenberg