Neue Kantstraße

Postleitzahlen für Neue Kantstraße 1-32 Ortsteile für Neue Kantstraße 1-32
14057 Charlottenburg

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Allgemeines zu Neue Kantstraße
Postleitzahl14057
OrtsteilCharlottenburg
ÖPNV Zone A Bus X34, X49, M49, 104, 109, 139, 218, 309, 349 — U‑Bahn 2 Kaiserdamm, Sophie-Charlotte-Platz — S‑Bahn 5, 7, 75 Charlottenburg  — S‑Bahn 41, 42, 46 Messe Nord/ICC
Straßenverlauf von Kantstraße, Suarezstraße und Amtsgerichtsplatz bis von Masurenallee und Messedamm (Ostpreußenbrücke) Nr 1-16, zurück 17-32
Falk‑Stadtplan Planquadrat M 10
Geschichte von Neue Kantstraße
Ehemaliger BezirkCharlottenburg
Name seit 27.8.1905

Kant, Immanuel, * 22.4.1724 Königsberg, heute Kaliningrad,+ 12.2.1804 Königsberg, heute Kaliningrad, Philosoph.

Kant gilt als einer der großen Vertreter der klassischen deutschen bürgerlichen Philosophie. Er wuchs als Sohn eines Sattlers in einem pietistischen Elternhaus auf. Von 1732 bis 1740 besuchte er das Friedrichsgymnasium in Königsberg. Danach studierte Kant an der Albertina, der Königsberger Universität, Mathematik, Philosophie und lateinische Klassiker. Von 1746 bis 1755 war er Hauslehrer. 1755 promovierte und habilitierte er sich an der Universität Königsberg, an der er dann als Privatdozent tätig war. 1766-1772 war er Unterbibliothekar an der königlichen Schloßbibliothek, und 1770 wurde er Professor für Logik und Metaphysik an der Königsberger Universität, die er dann von 1786 bis 1788 als Rektor leitete. Er hielt bis 1796 Vorlesungen. Kants philosophisches Erstlingswerk war "Gedanken von der wahren Schätzung der lebendigen Kräfte" (1746). Bei Kant werden eine vorkritische und kritische Periode unterschieden. Die vorkritische Position war gekennzeichnet durch Rezeption und Fortentwicklung des philosophischen Rationalismus. Die kritische Philosophie begann mit seiner zum Antritt seiner Professur verfaßten Inauguraldissertation (1770). Kants Ethik, sein "Kategorischer Imperativ", beeinflußten nachhaltig das geistige Leben Preußens seit der Reformzeit. 1775 trat er mit einer Entwicklungshypothese des Weltalls ("Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels") auf, die als Kant-Laplacesche Theorie der Kosmogonie berühmt wurde. Kant begründete eine Erkenntnistheorie, die Empirismus und Rationalismus zu vereinigen sucht ("transzendentaler Idealismus"). Seine Hauptwerke sind "Kritik der reinen Vernunft" (1781), "Kritik der praktischen Vernunft" (1788), "Kritik der Urteilskraft" (1790). In Berlin publizierte Kant für die "Berlinische Monatsschrift". Hier erschien zum erstenmal seine berühmte Antwort auf die Frage "Was ist Aufklärung". In dieser Zeitschrift wollte er auch seine Überlegungen über die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft veröffentlichen. An diesem Vorhaben entzündete sich ein heftiger Zensurkonflikt. 1786 wurde Kant Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Berlin. In seiner Naturphilosophie und in der Antinomienlehre entwickelte er dialektische Ansätze. In seiner Ethik und Geschichtsphilosophie war er ein Vertreter fortschrittlicher abstrakt-humanistischer Ideen. Kant initiierte mit den Hauptschriften seiner kritischen Periode eine "Revolution zum Besten", die nach anfänglichen Schwierigkeiten Ende des 18. Jahrhunderts ihren Siegeszug antrat.

Vorher Straße 9d der Abt. V/3 des Bebauungsplanes, sie war die Verlängerung der Kantstraße und erhielt deshalb diesen Namen. Am 20.10.1966 wurde der Abschnitt der Masurenallee zwischen Messedamm und Ostpreußenbrücke ebenfalls in Neue Kantstraße umbenannt.

Örtliche Zuständigkeiten für Neue Kantstraße
ArbeitsagenturBerlin Nord
JobcenterCharlottenburg-Wilmersdorf
AmtsgerichtCharlottenburg
GrundbuchamtCharlottenburg
FamiliengerichtTempelhof-Kreuzberg
FinanzamtCharlottenburg
PolizeiabschnittA 24
VerwaltungsbezirkCharlottenburg-Wilmersdorf