Oranienburger Straße

Postleitzahlen für Oranienburger Straße 1-92 Ortsteile für Oranienburger Straße 1-92
10178, 10117 Mitte

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Allgemeines zu Oranienburger Straße
  • Oranienburger Straße an einem Sommerabend, Blick auf die Synagoge
  • Blick in die Oranienburger Straße Richtung Hackescher Markt, im Hintergrund der Fernsehturm auf dem Alex
PostleitzahlNr. 1-23, 77-9210178
Nr. 26-76A10117
OrtsteilMitte
ÖPNV Zone A Tram M1, M4, M5, M6, 12 — Bus 142 — U‑Bahn 6 Oranienburger Tor  — S‑Bahn 5, 7, 75 Hackescher Markt , S‑Bahn 1, 2 Oranienburger Str
Straßenverlauf von Hackescher Markt, Rosenthaler Straße und An der Spandauer Brücke bis Linienstraße und Friedrichstraße am Oranienburger Tor Nr 1-50, zurück 51-92
Falk‑Stadtplan Planquadrat K 16-17
Geschichte von Oranienburger Straße
Ehemaliger BezirkMitte
Alte Namen Alter Spandauer Heerweg (13. Jh.-1824)
Name seit 26.6.1824

Oranienburg, Stadt im Landkreis Oberhavel, Bundesland Brandenburg.

Oranienburg, Kreisstadt des Landkreises Oberhavel, Bundesland Brandenburg, nördlich von Berlin an Havel und Oder-Havel-Kanal gelegen. Es wird vermutet, dass der Ort um 1217 durch die Askanier auf einer alten slawischen Siedlung entstand, wofür auch die Namen ihrer Ersterwähnung Bochzowe, Butzow sowie Bötzow stehen. Als „stedeken“ wurde Bötzow 1350 erstmals bezeichnet. Mit dem Bau eines Schlosses durch Kurfürstin Luise Henriette von Brandenburg, geborene Prinzessin von Oranien-Nassau, wurde der Ort 1652 in Oranienburg umbenannt. Nach dem Siebenjährigen Krieg wurden hier zusätzlich 150 Familien angesiedelt, die als Wollspinner arbeiteten. Der Finowkanal (1746) und der Ruppiner Kanal (1789) wirkten sich ebenso fördernd auf den Produktionsstandort Oranienburg aus wie seine Lage an der Straße Berlin–Nauen. In Oranienburg entstand 1834 die erste Stearinfabrik Deutschlands. Die Preußische Seehandlung betrieb auf dem Schloss eine chemische Fabrik. Hier gewann der Chemiker Friedrich Ferdinand Runge Anilin aus Steinkohlenteer und wurde so zum Wegbereiter der modernen Teerfarbenchemie. 1857 erhielt die Stadt Eisenbahnanschluss (Berlin–Strelitz). 1933 wurde Oranienburg Standort eines der ersten von den Nationalsozialisten errichteten Konzentrationslager, das 1936–1945 in der Nähe als Lager Sachsenhausen weitergeführt und nach dem Krieg von der sowjetischen Besatzungsmacht als Internierungslager genutzt wurde. Heute ist das Gelände Mahn- und Gedenkstätte. Die Stadt ist 45,81 km² groß und hat 29 781 Einwohner (1998).

Der Name Oranienburger Straße existierte schon früher, die offizielle Benennung erfolgte aber erst 1824.

Örtliche Zuständigkeiten für Oranienburger Straße
ArbeitsagenturBeuthstraße
JobcenterNr. 1-92Mitte - Seydelstraße
Nr. 1-92Mitte - unter 25-Jährige
AmtsgerichtMitte
GrundbuchamtMitte
FamiliengerichtPankow/Weißensee
FinanzamtMitte/Tiergarten
PolizeiabschnittA 31
VerwaltungsbezirkMitte