Tauentzienstraße

Postleitzahlen für Tauentzienstraße 1-24 Ortsteile für Tauentzienstraße 1-24
10789 Schöneberg, Charlottenburg

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Allgemeines zu Tauentzienstraße
  • Berlin, Tauentzienstraße mit Skulptur "Berlin" von 1987. Im Hintergrund die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche.
  • Berlin - Haupteingang des Kaufhaus des Westens (KaDeWe)
  • Berlin Tauentzienstraße 1965
  • Berlin, Tauentzienstraße, beschädigter U-Bahn-Schacht
Postleitzahl10789
OrtsteilNr. 1-7A, 19-24Schöneberg
Nr. 7B-18ACharlottenburg
ÖPNV Zone A Bus X9, X10, X34, M19, M29, M45, M46, M49, 100, 106, 109, 110, 187, 200, 204, 245, 249 — U‑Bahn 1, 2, 3 Wittenbergplatz , U‑Bahn 1, 9 Kurfürstendamm, U‑Bahn 2, 9 Zoologischer Garten  — S‑Bahn 5, 7, 75, 9, Regionalexpress Zoologischer Garten
Straßenverlauf von Wittenbergplatz und Ansbacher Straße bis Breitscheidplatz, Kurfürstendamm und Rankestraße Nr 1-12, zurück 13-24
Falk‑Stadtplan Planquadrat M 13
Geschichte von Tauentzienstraße
Ehemaliger BezirkNr. 1-7A, 19-24Schöneberg
Nr. 7B-18Charlottenburg
Alte Namen Gürtelstraße (1862-1864)
Name seit 31.10.1864

Tauentzien von Wittenberg, Friedrich Bogislav Emanuel Graf, * 15.9.1760 Potsdam, + 20.2.1824 Berlin, Militär.

Der Sohn eines Generals trat 1775 in das preußische Heer ein. Als Vertrauter des Prinzen Heinrich und später des Königs Friedrich Wilhelm II. wurde er 1792 in den Grafenstand erhoben. Im folgenden Jahrzehnt war er im militärisch-diplomatischen Dienst. 1801 wurde er Generalmajor, ab 1804 diente er als Truppenkommandeur. 1806-1808 war Tauentzien in französischer Gefangenschaft, danach übernahm er das Kommando der brandenburgischen Brigade, 1811 Kommandierender General in Pommern. Er hatte in den Befreiungskriegen 1813-1815 als Korpskommandeur u. a. entscheidenden Anteil an der siegreichen Schlacht bei Dennewitz (6.9.1813) und an der Erstürmung Wittenbergs (13.1.1814). Dafür erhielt er 1814 den Titel "von Wittenberg". 1820 wurde er Kommandierender General in den Marken und Pommern. Sein Grab befindet sich auf dem Invalidenfriedhof in der Scharnhorststraße.

Die Benennung beruht auf einem königlichen Erlaß vom 9.7.1864 und einer Kabinettsorder vom 31. Oktober, die die Gürtelstraße in Straßen und Plätze zur Erinnerung an Schlachten bzw. Militärführer der Befreiungskriege benannten. Die Schreibweise lautete zunächst Tauenzienstraße. Die zum sogenannten Generalszug gehörende Straße war im Hobrechtschen Bebauungsplan als Teil einer um ganz Berlin führenden Gürtelstraße mit 49 Meter Breite ausgewiesen, sie wurde jedoch erst um 1890 angelegt und zunächst als Wohnstraße bebaut. Ihre Entwicklung zur Geschäftsstraße begann 1907 mit der Eröffnung des KaDeWe.

Örtliche Zuständigkeiten für Tauentzienstraße
ArbeitsagenturNr. 1-7A, 19-24Tempelhof-Schöneberg
Nr. 7B-18ABerlin Nord
JobcenterNr. 1-7A, 19-24Tempelhof-Schöneberg
Nr. 7B-18ACharlottenburg-Wilmersdorf
AmtsgerichtNr. 1-7A, 19-24Schöneberg
Nr. 7B-18ACharlottenburg
GrundbuchamtNr. 1-7A, 19-24Schöneberg
Nr. 7B-18Charlottenburg
FamiliengerichtNr. 1-7A, 19-24Schöneberg
Nr. 7B-18Tempelhof-Kreuzberg
FinanzamtNr. 1-7A, 19-24Schöneberg
Nr. 7B-18ACharlottenburg
PolizeiabschnittNr. 1-7A, 19-24A 41
Nr. 7B-18AA 25
VerwaltungsbezirkNr. 1-7A, 19-24Tempelhof-Schöneberg
Nr. 7B-18ACharlottenburg-Wilmersdorf