Weddingplatz

Postleitzahlen für Weddingplatz Ortsteile für Weddingplatz
13347 Wedding

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Allgemeines zu Weddingplatz
Postleitzahl13347
OrtsteilWedding
ÖPNV Zone A Bus M27, 247 — U‑Bahn 6 Reinickendorfer Str
Straßenverlauf an Müllerstraße, Fennstraße und Reinickendorfer Straße
Falk‑Stadtplan Planquadrat H 15
Geschichte von Weddingplatz
Ehemaliger BezirkWedding
Alte Namen Kirchplatz (Anf. 19. Jh.-1835)
Name seit 5.9.1835

Wedding, seit 2001 Ortsteil des Bezirks Mitte.

Um 1250/51 war das schon vorher besiedelte Dorf Wedding wieder „wüst“ geworden. Ursprünglich war es ein Rittersitz mit einer Mühle. 1253 gab dessen Besitzer, Ritter von Kare, das Dorf an das Nonnenkloster zu Spandau. 1289 überließ Markgraf Otto IV. den Gutshof Wedding mit der dazu gehörenden Feldmark der Stadt Berlin. Der Ort nannte sich damals Up den Wedding. 1601 legte Oberhofkämmerer Graf Hieronymus Schlick von Passau und Weißkirchen auf diesem Land erneut einen Gutshof an. Später kaufte der Große Kurfürst diesen Besitz und ließ ihn als Vorwerk betreiben. Zwischen 1752 und 1780 entstand die Kolonie Wedding. Diese war seit 1817 im Besitz des Berliner Magistrats. 1861, bei der Weichbilderweiterung Berlins, als der Wedding dem Berliner Stadtgebiet zugeschlagen wurde, hatte er 10 715 Einwohner. Seit der Eingemeindung entwickelte sich der Wedding als Industriestandort außerordentlich rasch. AEG, Siemens, Schering und andere Unternehmen siedelten sich an. Der Bezirk wurde zum Arbeiterbezirk, zum „Roten Wedding“. 1920 ist er als 3. Verwaltungsbezirk aus den Stadtvierteln Wedding und Gesundbrunnen sowie aus Teilen der Oranienburger und Rosenthaler Vorstadt gebildet worden. Bei der Neufassung der Verwaltungsgrenzen 1938 erhielt Wedding von Charlottenburg den östlichen Teil der Jungfernheide. Wedding ist Standort des Universitätsklinikums Rudolf Virchow und des Deutschen Herzzentrums. Architektonisch bedeutsam sind die Vorstadtkirchen St. Paul und St. Nazareth (letztere mit dem Antikriegsmuseum). In den zwanziger Jahren sind im Wedding musterhafte Wohnsiedlungen entstanden, wie die Friedrich-Ebert-Siedlung, das Afrikanische Viertel und die Siedlung Schillerpark. Bei der Bezirksfusion 2001 wurde Wedding in die Ortsteile Gesundbrunnen und Wedding unterteilt, es gehört seitdem zum Bezirk Mitte.

Der Kirchplatz wurde in Weddingplatz umbenannt, da er auf dem Terrain des ehemaligen Vorwerks Wedding lag.

Örtliche Zuständigkeiten für Weddingplatz
ArbeitsagenturBeuthstraße
JobcenterMitte - Müllerstraße
Mitte - unter 25-Jährige
AmtsgerichtWedding
GrundbuchamtMitte
FamiliengerichtPankow/Weißensee
FinanzamtWedding
PolizeiabschnittA 35
VerwaltungsbezirkMitte