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Bundeskanzleramt
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Bei einem 1992 ausgeschriebenen EU-weiten städtebaulichen Ideenwettbewerb für den Ausbau des Regierungsviertels im Spreebogen als zentralen Standort für Parlament und Regierung entschied sich das Preisgericht für den Entwurf des Berliner Architekturbüros Axel Schultes (*1943) mit Charlotte Frank (*1959). Im Zentrum des repräsentativen Projektes für das Bundeskanzleramt mit seinen halbrunden Fassadenöffnungen steht als Leitungsgebäude ein 36 m hoher Kubus, in dessen neun Geschossen sich die Büro- und Arbeitsräume des Bundeskanzlers, des Kanzleramtes und der Staatsminister befinden. Im Gebäude befinden sich weiter der Kabinettsaal, ein internationaler Konferenzsaal und das Presse- und Informationszentrum. Nördlich und südlich wird das Gebäude von zwei fünfgeschossigen Verwaltungsflügeln flankiert, gebaut für die Aufnahme von weiteren 310 Büroeinheiten. Vor der Ostseite des Gebäudes befindet sich der Ehrenhof für den Empfang von Staatsgästen. Hier steht die Skulptur Berlin. Westlich des Komplexes schließt sich eine Gartenanlage (Kanzlergarten) an. Eine Brücke ermöglicht den Zugang zur Parkanlage auf der anderen Seite der Spree. Die Bauarbeiten begannen 1997. Die offizielle Schlüsselübergabe erfolgte am 2.5.2001. Von 1999 bis 2001 hatte das Bundeskanzleramt seinen Sitz im Staatsratsgebäude.

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