Henricistraße

Postleitzahlen für Henricistraße 1-35 Ortsteile für Henricistraße 1-35
13437 Wittenau

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Allgemeines zu Henricistraße
Postleitzahl13437
OrtsteilWittenau
ÖPNV Zone B Bus 120, 320 — U‑Bahn 8 Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik  — S‑Bahn 25 Alt-Reinickendorf , Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik
Straßenverlauf von Schmitzweg bis Knauerstraße
Falk‑Stadtplan Planquadrat D 13
Geschichte von Henricistraße
Ehemaliger BezirkReinickendorf
Name seit 16.1.1925

Henrici, K. Ernst J., * 10.12.1854 Berlin, + 10.7.1915 Döbeln, Politiker. Möglich ist aber auch Henrici, Karl Friedrich Wilhelm, * 12.5.1842 Harste (seit 1973 zu Bovenden), † 1927 Aachen, Architekt, Stadtplaner.

Henrici, K. Ernst J., * 10.12.1854 Berlin,+ 10.7.1915 Döbeln, Politiker.Er studierte bis 1878 Philosophie an der Berliner Friedrich-Wilhelms-Universität und promovierte 1878 zum Dr. phil. 1879 legte er die große Staatsprüfung ab, mit der es ihm möglich war, als Lehrer an höheren Bildungsanstalten zu arbeiten. 1880 gründete Henrici in Berlin den Sozialen Reichsverein, eine Organisation, die auf ihre Fahnen den radikalen politischen Antisemitismus geschrieben hatte. Er führte die von Wilhelm Marr (1819–1904) in den siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts begründete antisemitische Lehre in Theorie und Praxis weiter. Am 11.3.1881 gründete er die bis 1882 bestehende Soziale Reichspartei. Er reduzierte die „Judenfrage“ auf die Rassenfrage und gehörte zu den Organisatoren von Pogromen im Berlin der achtziger Jahre des 19. Jahrhunderts. Möglich ist aber auchHenrici, Karl Friedrich Wilhelm, * 12.5.1842 Harste (seit 1973 zu Bovenden), † 1927 Aachen, Architekt, Stadtplaner.Nach dem Besuch des Gymnasiums in Göttingen und des Realgymnasiums in Lüneburg studierte er 1859–1864 am Hannoveraner Polytechnikum Architektur. Anschließend wurde er Ateliergehilfe und Bauführer bei Prof. C. W. Hase in Hannover. 1870 stieg Henrici zum Stadtbaumeister in Harburg (seit 1937 zu Hamburg) auf. 1875 ging er als Professor für Architektur an die Technische Hochschule Aachen. Henrici engagierte sich für eine künstlerische Durchdringung des modernen Städtebaus und erarbeitete u. a. für Köln (1880), Dessau (1890 und München (1893) Entwürfe zur Stadterweiterung. 1904 veröffentlichte er Beiträge zur praktischen Ästhetik im Städtebau.

Am 20. Oktober 1932 wurde die Verlängerung der Henricistraße, die Straße Nr. 66, ebenso benannt. Am 23. November 1933 wurde dieser Teil der Henricistraße in Weinbrennerweg umbenannt.

Örtliche Zuständigkeiten für Henricistraße
ArbeitsagenturReinickendorf
JobcenterReinickendorf
AmtsgerichtWedding
GrundbuchamtMitte
FamiliengerichtPankow/Weißensee
FinanzamtReinickendorf
PolizeiabschnittA 12
VerwaltungsbezirkReinickendorf