Marie-Curie-Allee

Postleitzahlen für Marie-Curie-Allee 2-127 Ortsteile für Marie-Curie-Allee 2-127
10315 Friedrichsfelde, Rummelsburg, Friedrichsfelde

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Allgemeines zu Marie-Curie-Allee
Postleitzahl10315
OrtsteilNr. 2-126 gerade, 9-33 ungeradeFriedrichsfelde
Nr. 35, 39-59, 93-127 ungeradeRummelsburg
Nr. 61-91 ungeradeFriedrichsfelde
ÖPNV Zone B Bus 108, 193, 194, 240, 256, 296, 396 — U‑Bahn 5 Lichtenberg — S‑Bahn 5, 7, 75, Regionalbahn Lichtenberg
Straßenverlauf von Einbecker Straße bis Rummelsburger Straße, rechts gerade, links ungerade
Falk‑Stadtplan Planquadrat M 22-23
Geschichte von Marie-Curie-Allee
Ehemaliger BezirkLichtenberg
Alte Namen Capriviallee (vor 1902-1951)
Name seit 31.5.1951

Curie, Marie (Marya) Salomee, geb. Sklodowska, * 7.11.1867 Warschau, + 4.7.1934 Sancellemoz (Frankreich), französische Chemikerin, Physikerin polnischer Herkunft.

Sie besuchte das Gymnasium in Warschau, das sie 1883 mit einer Goldmedaille beendete. Sie setze ihre Ausbildung an der illegalen polnischen "Fliegenden Universität" fort und erhielt 1890/91 einen Einblick in die Grundlagen der chemischen Analyse am Industrie- und Landwirtschaftsmuseum in Warschau. 1891 begann sie an der Pariser Sorbonne zu studieren und erhielt 1893 das Lizentiat für Physik und 1894 für Mathematik. Mit ihrem Ehemann Pierre Curie untersuchte sie Plutonium und Radium auf deren Eigenschaften. Nach dem Tod ihres Mannes wurde Marie Curie 1906 von der Sorbonne als erste Frau der Welt zur Professorin für Physik berufen. Sie war Mitbegründerin des Radiologischen Labors bei der Warschauer Wissenschaftlichen Gesellschaft und ab 1913 dessen Leiterin. Sie initiierte 1914 die Gründung des Pariser Radiuminstituts und war bis zu ihrem Tode Leiterin der chemisch-physikalischen Abteilung des Instituts, des "Curie-Labors". In diesem Labor arbeiteten auch ihre Tochter Irène (1897-1956) und deren Ehemann Frédèric Joliot, genannt Joliot-Curie (1900-1958). Mit ihren wissenschaftlichen Erfolgen beim Nachweis der biologischen, chemischen und physikalischen Wirkung der Radioaktivität begründete Marie Curie die Radiochemie und arbeitete zudem auf dem Gebiet der Röntgenologie. 1903 erhielt sie mit ihrem Ehemann und Henri Becquerel den Nobelpreis für Physik und 1911 den für Chemie.

Der bisherige Abschnitt der Marie-Curie-Allee zwischen Sewanstraße und Rummelsburger Straße wurde am 24. April 1995 als deren geradlinige Verlängerung in Rummelsburger Straße umbenannt.

Örtliche Zuständigkeiten für Marie-Curie-Allee
ArbeitsagenturLichtenberg
JobcenterLichtenberg
AmtsgerichtLichtenberg
GrundbuchamtLichtenberg
FamiliengerichtTempelhof-Kreuzberg
FinanzamtLichtenberg
PolizeiabschnittA 64
VerwaltungsbezirkLichtenberg