Uhlandstraße

Postleitzahlen für Uhlandstraße 1-197 Ortsteile für Uhlandstraße 1-197
10623, 10719, 10717, 10715 Charlottenburg, Wilmersdorf

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Allgemeines zu Uhlandstraße
PostleitzahlNr. 1-26, 177-19710623
Nr. 27-64, 138-17510719
Nr. 65-96, 104-13710717
Nr. 97-10310715
OrtsteilNr. 1-38, 165-197Charlottenburg
Nr. 39-162Wilmersdorf
ÖPNV Zone A Bus X9, X10, X34, M19, M29, M45, M46, M49, 101, 104, 109, 110, 200, 204, 245, 249 — U‑Bahn 3 Hohenzollernplatz, U‑Bahn 1 Uhlandstraße, U‑Bahn 1, 9 Kurfürstendamm, U‑Bahn 7 Blissestraße — S‑Bahn 5, 7, 75, 9 Savignyplatz , S‑Bahn 5, 7, 75, 9, Regionalexpress Zoologischer Garten
Straßenverlauf von Steinplatz bis Mecklenburgische Straße und Blissestraße
Falk‑Stadtplan Planquadrat M 12-O 12
Geschichte von Uhlandstraße
Ehemaliger BezirkNr. 1-38, 165-197Charlottenburg
Nr. 39-162Wilmersdorf
Alte Namen Schleswigsche Straße (1885-1893), Valerienstraße (1885-1893)
Name seit 25.4.1885

Uhland, Johann Ludwig, * 26.4.1787 Tübingen, + 13.11.1862 Tübingen, Jurist, Schriftsteller, Politiker.

Uhland studierte 1805-1810 Jura und Philologie in Tübingen. Nach der Promotion in den Rechtswissenschaften wurde er unbesoldeter Beamter im Stuttgarter Justizministerium, schied aber bald freiwillig aus dem Staatsdienst aus und ließ sich als Advokat in Stuttgart nieder. Uhland setzte sich für eine württembergische Verfassung ein und war 1819-1826 Abgeordneter des württembergischen Landtages. 1829-1832 wirkte er als Professor der Philologie in Tübingen. Im Jahr 1832 wurde Uhland erneut in den württembergischen Landtag gewählt und übte sein Mandat bis 1838 aus. 1848 gehörte er zu den liberalen Linken in der Frankfurter Nationalversammlung und wurde berühmt durch seine Forderung, daß kein gekröntes Haupt über Deutschland als Ganzes leuchten dürfe, das nicht "mit einem Tropfen demokratischen Öls gesalbt" sei. Als Spätromantiker schrieb Uhland volkstümliche, sangbare Liebes- und Landschaftslyrik. Viele seiner Gedichte wurden u. a. von J. Brahms, F. Liszt, F. Schubert und R. Schumann vertont. In seinen Balladen verarbeitete er häufig historische Stoffe und setzte sich mit Zeitproblemen auseinander (z. B. "Des Sängers Fluch"). Uhland gehörte zu den Begründern der germanistischen Literaturwissenschaft und leistete bedeutende Beiträge für die volkskundliche Forschung in Deutschland. Werke: Gedichtsammlung von 1815 (enthält u. a. "Das Schloß am Meer", "Der Wirtin Töchterlein", "Die Kapelle"), patriotische Gedichte (enthält u. a. "An das Vaterland", "Der gute Kamerad", besser bekannt unter "Ich hatt' einen Kameraden ..."), Monographie "Walther von der Vogelweide" (1822), Sammlung "Alt- und niederdeutscher Volkslieder" (1844-1845, 2 Bände).

Vorher Straße der Abt. V/1 des Bebauungsplanes in Charlottenburg, die am 25.4.1885 den Namen Uhlandstraße erhielt. Am 28.10.1893 wurden in Wilmersdorf die Schleswigsche Straße und die Valerienstraße ebenfalls in Uhlandstraße umbenannt. Am 15.4.1965 wurde die Uhlandstraße im Süden durch den Volkspark bis zur Blissestraße verlängert.

Örtliche Zuständigkeiten für Uhlandstraße
ArbeitsagenturBerlin Nord
JobcenterCharlottenburg-Wilmersdorf
AmtsgerichtCharlottenburg
GrundbuchamtCharlottenburg
FamiliengerichtTempelhof-Kreuzberg
FinanzamtNr. 1-38, 165-197Charlottenburg
Nr. 39-162Wilmersdorf
PolizeiabschnittNr. 1-38, 165-197A 25
Nr. 39-162A 26
VerwaltungsbezirkCharlottenburg-Wilmersdorf