Uhlandstraße

Postleitzahlen für Uhlandstraße 1-113 Ortsteile für Uhlandstraße 1-113
13158 Wilhelmsruh, Rosenthal

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Allgemeines zu Uhlandstraße
Postleitzahl13158
OrtsteilNr. 1-47 ungerade, 4-30 geradeWilhelmsruh
Nr. 42-86 gerade, 81-113 ungeradeRosenthal
ÖPNV Zone B Tram M1 — Bus X33, 122, 124, 155, 221 — S‑Bahn 1, 85 Wilhelmsruh
Straßenverlauf von Garibaldistraße bis Quickborner Straße, rechts ungerade, links gerade
Falk‑Stadtplan Planquadrat CD 15
Geschichte von Uhlandstraße
Ehemaliger BezirkPankow
Name seit vor 1902

Uhland, Johann Ludwig, * 26.4.1787 Tübingen, + 13.11.1862 Tübingen, Jurist, Schriftsteller, Politiker.

Uhland studierte 1805-1810 Jura und Philologie in Tübingen. Nach der Promotion in den Rechtswissenschaften wurde er unbesoldeter Beamter im Stuttgarter Justizministerium, schied aber bald freiwillig aus dem Staatsdienst aus und ließ sich als Advokat in Stuttgart nieder. Uhland setzte sich für eine württembergische Verfassung ein und war 1819-1826 Abgeordneter des württembergischen Landtages. 1829-1832 wirkte er als Professor der Philologie in Tübingen. Im Jahr 1832 wurde Uhland erneut in den württembergischen Landtag gewählt und übte sein Mandat bis 1838 aus. 1848 gehörte er zu den liberalen Linken in der Frankfurter Nationalversammlung und wurde berühmt durch seine Forderung, daß kein gekröntes Haupt über Deutschland als Ganzes leuchten dürfe, das nicht "mit einem Tropfen demokratischen Öls gesalbt" sei. Als Spätromantiker schrieb Uhland volkstümliche, sangbare Liebes- und Landschaftslyrik. Viele seiner Gedichte wurden u. a. von J. Brahms, F. Liszt, F. Schubert und R. Schumann vertont. In seinen Balladen verarbeitete er häufig historische Stoffe und setzte sich mit Zeitproblemen auseinander (z. B. "Des Sängers Fluch"). Uhland gehörte zu den Begründern der germanistischen Literaturwissenschaft und leistete bedeutende Beiträge für die volkskundliche Forschung in Deutschland. Werke: Gedichtsammlung von 1815 (enthält u. a. "Das Schloß am Meer", "Der Wirtin Töchterlein", "Die Kapelle"), patriotische Gedichte (enthält u. a. "An das Vaterland", "Der gute Kamerad", besser bekannt unter "Ich hatt' einen Kameraden ..."), Monographie "Walther von der Vogelweide" (1822), Sammlung "Alt- und niederdeutscher Volkslieder" (1844-1845, 2 Bände).

Noch 1961 endete die Straße am Wilhelmsruher Damm. Auf einem Straßenübersichtsplan von 1966 ist sie dann bis zur Quickborner Straße eingezeichnet.

Örtliche Zuständigkeiten für Uhlandstraße
ArbeitsagenturPankow
JobcenterPankow
AmtsgerichtPankow/Weißensee
GrundbuchamtMitte
FamiliengerichtPankow/Weißensee
FinanzamtPankow/Weißensee
PolizeiabschnittA 13
VerwaltungsbezirkPankow