Zörgiebelweg

Postleitzahlen für Zörgiebelweg 1-26 Ortsteile für Zörgiebelweg 1-26
13591 Staaken

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Allgemeines zu Zörgiebelweg
Postleitzahl13591
OrtsteilStaaken
ÖPNV Zone B Bus M32, 131, 237
Straßenverlauf von Hackbuschstraße bis Straße 331
Falk‑Stadtplan Planquadrat J 3-4
Geschichte von Zörgiebelweg
Ehemaliger BezirkSpandau
Name seit 1.3.1964

Zörgiebel, Karl Friedrich, * 30.9.1878 Mainz, + 14.3.1961 Mainz, Politiker.

Nach seiner Lehre trat er 1901 in die Sozialdemokratische Partei Deutschlands ein. Er wurde hauptamtlicher Gewerkschafts- und SPD-Funktionär. In der Novemberrevolution 1918 wirkte er im Arbeiterrat der oberen Rheinprovinz. Für seine Partei war er 1919-1921 Mitglied des Preußischen Landtags und 1920-1924 Mitglied des Reichstags. Zörgiebel übernahm in verschiedenen Städten das Amt des Polizeipräsidenten: Köln 1922-1926, Berlin 1926-1930, Dortmund 1930-1933. In Berlin verbot er 1929 die Maidemonstration und ließ am 1. Mai auf demonstrierende Arbeiter schießen, wobei es über 30 Tote gab (Blutmai 1929). In Berlin erwarb er sich aber auch Verdienste, z. B. auf dem Gebiet der Verkehrsregelung und der neuzeitlichen Verkehrsordnung. Während seiner Amtszeit wurden in Berlin die Verkehrsampeln eingeführt. Nach 1933 wurde er verhaftet und zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Nach 1945 war er Landespolizeipräsident im Bundesland Nordrhein-Westfalen.

Die Straße liegt in der südlichen Gartenstadt Staaken und trug vor ihrer Benennung die Bezeichnung Straße 326.

Örtliche Zuständigkeiten für Zörgiebelweg
ArbeitsagenturSpandau
JobcenterSpandau
AmtsgerichtSpandau
GrundbuchamtSpandau
FamiliengerichtTempelhof-Kreuzberg
FinanzamtSpandau
PolizeiabschnittA 23
VerwaltungsbezirkSpandau