Amtsanwaltschaft Berlin
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Erlebnis von TheChurch
place 1 von 5 Punkten 28.12.21

Sie als Leser/in stellen sich bitte einmal vor, dass Sie vertraglich mit einer Kirchengemeinde in Berlin zu tun haben, von der Sie bspw. ein Gebäude mieten. Recht bald fällt Ihnen auf, dass Mitarbeiter der Gemeinde, zu deren Areal auch Friedhöfe gehören, gemobbt und schikaniert werden. Dass Unwahrheiten über diese Mitarbeiter lanciert und in Umlauf gebracht werden, z.B. dass jemand Alkohol am Arbeitsplatz getrunken hat. Diese bereits gemobbte Person erhält anschließend noch einen Brief, in dem drinsteht, dass sie nach Hause geschickt wurde, weil sie betrunken (sic!) war, und, dass ihre Reha erfolglos war (sic!). Da Sie Ungerechtigkeit und Unwahrheiten nicht mögen (besser gesagt verabscheuen), unterstützen Sie die Mitarbeiterin hinter den Kulissen und verfassen eine entlastende Gegendarstellung in Briefform. Eines Tages wird man in der Kirchengemeinde wissen, dass Sie es waren, die den Brief im Namen der Mitarbeiterin verfasst hat. Die Kirchengemeinde wird dann anfangen, auch Sie zu mobben, dies mit üblen Methoden und Zersetzungsversuchen, die auf Ihre Psyche abzielen. Auch wird der 1. Vorsitzende des Gemeindekirchenrats der Kirchengemeinde durch die geöffnete Terrassentür in Ihr Haus eindringen und Ihnen in Ihrem Büro einen Brief der gemeindenahen Rechtsanwältin überbringen. Dieser Brief entpuppt sich als Abmahnung, in der Sie zahlreiche Unterstellungen und Unwahrheiten über sich und die Nutzung Ihres Gebäudes lesen. In einer zweiten Abmahnung, ca. 1 Monat später, wird Ihnen die Störung der Totenruhe vorgeworfen. Außerdem sollen Sie sich auf einem der Friedhöfe an Grabsteine gelehnt haben. Anschließend leeren Sie bitte Ihren Heizraum vollständig und kehren zu einer vertragsgemäßen Nutzung des Gebäudes zurück, da Sie ansonsten die fristlose Kündigung erhalten werden. Dann wird man Ihnen noch vorwerfen, Mitarbeiter einer Elektrofirma beleidigt zu haben. Außerdem belästigen und bedrängen Sie Friedhofspfleger (mit denen Sie aber befreundet sind). Vertreter dieser Kirchengemeinde verwenden Ihren 2. Vornamen, den Sie selbst gar nicht mehr verwenden. Dass Sie einen zweiten (neuen) Vornamen angenommen und damit eine veraltete Identität hinter sich gelassen haben, interessiert in der Gemeinde niemanden. Ihren neuen Vornamen wird man 1,5 Jahre kategorisch missachten (sog. Deadnaming). Der Verwalter der Friedhöfe wird Sie gegen Ihren Willen (anlasssuchend) kontaktieren und mit seiner Präsenz belästigen. Eine Kontaktuntersagung und die Einbestellung von Bevollmächtigten interessieren ihn nicht. Eines schönen Tages wird er auch das Vorhängeschloss am großen Tor, das Sie jeden Tag mit dem Auto passieren, während Ihrer Abwesenheit austauschen, sodass Sie nicht mehr auf das Gelände und auch nicht mehr zu Ihrem Gebäude fahren können. Rauchmelder, auch wenn diese gesetzlich vorgeschrieben sind, wird die Kirchengemeinde in Ihrem Haus absichtlich nicht installieren, auch nicht nach mehrmaliger (anwaltlicher) Aufforderung. Es gibt noch zahlreiche weitere Vorfälle zu berichten, das Konvolut liegt der AA Leitung (Dr. Reiff und Katrin Faust) bzw. dem Team der Amtsanwaltschaft längst vor, denn Sie haben nach 3 Jahren systemischen Mobbings, von dem Sie krank geworden sind (ausführliches Mobbingtagebuch, Befundberichte, posttraumatische Belastungsstörung -> Ihre Persönlichkeit ist zudem hypersensibel) endlich Strafanzeige gegen die Täter gestellt. Der Verlauf: Wir als Amtsanwaltschaft sehen darin sozialverträgliches Verhalten. Die Ermittlungen werden eingestellt. Außerdem beantragen wir noch einen Strafbefehl gegen Sie, weil Sie ihr Leiden öffentlich gemacht und sowohl die Täter als auch deren Taten benannt haben. Das ist Verleumdung und Üble Nachrede, was Sie da machen. Dafür müssen wir Sie bestrafen. Beleidigung erkennen wir auch, weswegen Sie zusätzlich zu bestrafen sind. // Berlin, Stand 28.12.2021

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