Heerstraße

Postleitzahlen für Heerstraße 1-695 Ortsteile für Heerstraße 1-695
14052, 13595, 13593, 14055, 13591 Westend, Wilhelmstadt, Staaken

Alles was wichtig ist zu Heerstraße in Berlin, hausnummerngenaue Informationen zu PLZ, Ortsteil, örtlichen Zuständigkeiten, Standortprofil und mehr. Heerstraße hat die Hausnummern 1-695, gehört zu den Ortsteilen Staaken, Westend und Wilhelmstadt und hat die Postleitzahlen 13591, 13593, 13595, 14052 und 14055. Finde auch etwas über die Geschichte oder starte eine beliebige Umkreissuche von hier.

Allgemeines zu Heerstraße
  • Heerstraße
PostleitzahlNr. 1-3414052
Nr. 35-16614055
Nr. 167-28613595
Nr. 287-55013593
Nr. 551-695B13591
OrtsteilNr. 1-166Westend
Nr. 167-382Wilhelmstadt
Nr. 385-695BStaaken
ÖPNV Zone B Bus X34, X49, M37, M49, 104, 131, 134, 135, 136, 137, 218, 236, 349, 638 — U‑Bahn 2 Theodor-Heuss-Platz  — S‑Bahn 5 Heerstraße , Olympiastadion , Pichelsberg
Straßenverlauf von Theodor-Heuss-Platz über Nennhauser Damm bis Hamburger Chaussee (Landkreis Havelland), rechts gerade, links ungerade
Falk‑Stadtplan Planquadrat K 2-M 9
Geschichte von Heerstraße
Ehemaliger BezirkNr. 1-166Charlottenburg
Nr. 167-695BSpandau
Alte Namen Döberitzer Heerstraße (vor 1908-um 1921), An der Heerstraße (um 1921-1950)
Name seit 1908

Heerstraße, seit dem Mittelalter Bezeichnung für eine breite Überland-Verbindungsstraße, die auch von Heeren benutzt wurde und oft über Ländergrenzen hinweg verliefen.

Die Heerstraße wurde 1903-1911 gebaut, um für die Berliner Garnison eine direkte Verbindung zwischen Berlin und dem westlich gelegenen Truppenübungsplatz in Döberitz, der 1897 angelegt worden war, unter Umgehung Spandaus herzustellen. Angeblich soll der gerade Verlauf daher rühren, daß Kaiser Wilhelm II. bei der Planung der Straße den Ausgangspunkt in Berlin und das Ziel in Döberitz auf einer Landkarte mit dem Lineal verbunden hat. Zwischen 1914 und 1920 trug auch ein Gutsbezirk, der 1914 aus dem Gutsbezirk Grunewald-Forst herausgelöst worden war, den Namen Heerstraße. Bei der Bildung der Stadtgemeinde Berlin im Jahre 1920 kam dieses Gebiet zu den neuen Bezirken Charlottenburg und Spandau. Als die Straße 1911 feierlich dem Verkehr übergeben wurde, nahm Kaiser Wilhelm II. an diesem Staatsakt teil.

Im Bezirk Spandau war die Straße 1903-1911angelegt und um 1908 als Heerstraße benannt worden. Ihre Verlängerung in Richtung Berlin bis zur Kreuzung Preußenallee/Kaiserdamm wurde ebenfalls in Heerstraße benannt. Auf der Karte von 1912 war sie jedoch als Döberitzer Heerstraße eingezeichnet. Sie war die Fortsetzung des Kaiserdamms. Auf der Karte von 1921 wurde für Charlottenburger Gebiet bereits An der Heerstraße ausgewiesen. Am 30.3.1950 erhielten auch die Charlottenburger An der Heerstraße und der Teil des Kaiserdamms zwischen Ahorn- und Preußenallee den Namen Heerstraße. Sie ist mit 10,8 km neben Adlergestell und Landsberger Allee eine der längsten Straßen Berlins. Im Gegensatz zu Karten, in denen die Straße bis um 1934 als Döberitzer Heerstraße eingezeichnet ist, wird sie in Nachweisern für Berlin und Umgebung nur als Heerstraße bezeichnet.

Örtliche Zuständigkeiten für Heerstraße
ArbeitsagenturNr. 1-166Berlin Nord
Nr. 167-695BSpandau
JobcenterNr. 1-166Charlottenburg-Wilmersdorf
Nr. 167-695BSpandau
AmtsgerichtNr. 1-166Charlottenburg
Nr. 167-695BSpandau
GrundbuchamtNr. 1-166Charlottenburg
Nr. 167-695BSpandau
FamiliengerichtTempelhof-Kreuzberg
FinanzamtNr. 1-166Charlottenburg
Nr. 167-695BSpandau
PolizeiabschnittNr. 1-166A 22
Nr. 167-695BA 23
VerwaltungsbezirkNr. 1-166Charlottenburg-Wilmersdorf
Nr. 167-695BSpandau