Berufsfeuerwache Neukölln
Berufsfeuerwache Neukölln
Angaben des Inhabers

Bekannt aus der ZDF-Serie "Alarmcode 112"

Historischer Überblick:

* 01.04.1907 Umwandlung der FF Neukölln in eine Berufsfeuerwache
* 01.10.1913 Fertigstellung des Gebäudes für eine Berufsfeuerwache
* 1938 Umzug der Wache in die Neuköllner Erkstraße
* 1945 Wiederindienststellung der Feuerwache in der Kirchhofstraße
* 10.09.1985 Umbau der Feuerwache Neukölln
* 05.06.1986 Richtfest des Neubaus
* 20.05.1992 Übergabe des Gebäudes an die Feuerwache Neukölln (während der Umbauphase wurde weiterhin Dienst in dem Gebäude durchgeführt)
* 05.01.1998 Die Feuerwache erhält einen Geburtshilfewagen, der im Frauen- und Kinderkrankenhaus Neukölln stationiert ist und 2004 wieder abgeschafft wird
* 01.07.2008 Die Feuerwache erhält die Aufgabe der Langzeitatmer

Die personelle Sollstärke der Feuerwache beträgt 99 Kolleginnen und Kollegen. Es werden am Tage und in der Nacht 19 Funktionen besetzt.

Einsatzfahrzeuge der Feuerwache Neukölln:

2 Lösch- und Hilfeleistungsfahrzeuge - LHF
1 Drehleiter - DLK
1 Schlauchwagen 2000 Tr (Besetzung bei Bedarf)
2 Rettungswagen - RTW
1 Rettungswagen Deutsches Rotes Kreuz - RTW
1 Notarzt-Einsatz-Fahrzeug - NEF 5205
Personalstärke der Freiwilligen Feuerwehr Neukölln

Spätestens seit dem die ZDF-Serie "Alarmcode 112" höchst erfolgreich über die Bildschirme flimmerte, kennt sie jeder: Die Feuerwache Neukölln. Aus der gesamten Bundesrepublik kamen Anfragen wegen einer Besichtigung der Feuerwache. Vom Juli 1995 bis April 1996 diente die Feuerwache Neukölln als Filmkulisse. Nicht nur das Gebäude spielte in der Vorabendserie eine Rolle, sondern auch 50 Feuerwehrleute, die sich in ihrer Freizeit als Kleindarsteller neben den Hauptdarstellern betätigten. Drei Regisseure und drei Filmteams arbeiteten an der Serie. An den Drehbüchern arbeiteten Feuerwehr und Autoren gemeinsam. Damit der Alltag auf der Wache nicht gestört wurde, musste ein Extra-Löschzug organisiert werden, denn schließlich konnte es während der Dreharbeiten auch mal richtig brennen. Das Fernsehteam hatte sich in ganz Europa nach möglichen Drehorten umgesehen, die Neuköllner Wache erschien wegen Ihrer Baulichkeiten aber am geeignetsten. Der Trubel erreichte manchmal die Grenzen des Machbaren, wie sich Wachleiter Bernd Schroth ausdrückte, wenn zum Beispiel in der Einsatzzentrale gedreht wurde, musste auch schon mal alles abgebrochen werden, weil ein echter Alarm dazwischen kam. Vielleicht sind die Fernsehfolgen ja auch deshalb so realistisch geworden.

Mit monatlich 1.250 Alarmen gehört die Feuerwache Neukölln heute mit zu den höchstbelasteten Wachen Berlins.

Berufsfeuerwache Neukölln (5100)
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